Optimale Ernährung / Detox / Clean Eating / Happy Eating / Ayuveda / Epigenetik – Im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren…

Hallo Ihr Lieben!

Heute möchte ich Euch  mein Special über die neuesten Erkenntnisse aus der Ernährungsmedizin vorstellen. Es ist ja leider ein Riesenberg aus unterschiedlichen, teilweise sogar gegensätzlichen Informationen, der sich da vor uns aufbaut, wenn wir versuchen wollen, uns zu diesem Thema zu informieren.

Hier stelle ich euch die wichtigsten Trends vor und ihr werdet sehen, dass viele doch auf eine ähnliche Ernährungsweise hinauslaufen. Trotzdem sind die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt. Nebenbei möchte ich auch ein wenig Informationen darüber geben, wie man mit „wissenschaftlichen Ergebnissen“ umgehen sollte. Viel Spaß dabei…

Zu jeder Zeit gibt es eine „Ernährungsmode“.

Vieles wird durcheinandergeworfen, plakative Vergleiche verwendet, um die Verbraucher von allem Möglichen zu überzeugen. Die wichtigste Frage ist doch die:  Gibt es eine optimale Ernährung?
Jein. Versuchen wir nun, relativ objektiv zu ergründen, was oder wie  das sein könnte und fangen wir bei einem einfachen Vergleich, der das Ganze auf den Punkt bringt,an. Ein Auto fährt nur mit dem richtigen Brennstoff optimal. Nimmt man das falsche Benzin, geht es kaputt.
Der Mensch braucht die richtige Ernährung, sonst funktionieren seine komplexen Vorgänge nicht gut.
  • Nun können wir eine Auflistung machen, was er benötigt: Vitamine, Mineralstoffe, Kohlehydrate, Fette, Hormone (bildet er im Idealfall selber), Ballaststoffe, Wasser, sekundäre Pflanzenstoffe, um die wichtigsten zu nennen. Die braucht er.

Braucht er aber auch Zucker, synthetische Farbstoffe, mit Wasser versetzte Fette (Diätbutter) gehärtete Fette,  synthetische Konservierungsstoffe, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),…oder was wir sonst so alles zu uns nehmen? Blöde  Frage, natürlich NICHT!

Hier könnten wir eigentlich schon Schluß machen. Wenn es so einfach wäre! Ist es aber leider nicht. Theoretisch ist alles klar, aber wie soll man das nun konkret umsetzen?

Vor 10 Jahren gab es die „Anti-Krebs-Diät“ mit vielen Studien, die deren Nutzen zur Vorbeugung und sogar teilweise zur Behandlung zumindest teilweise belegten. Ich selber habe mich mit diesen Studien beschäftigt und  bin auf den “ Freie-Radikale müssen bekämpft werden“ Zug aufgesprungen und habe Vorträge darüber gehalten. Leider sind Studien selten ein 100% iges Abbild der Realität, weil man immer nur ein Ausschnitt auf irgendetwas testen kann. Man weiß auch nicht, ob das Ergebnis wirklich auf den vermuteten Auslöser zurückzuführen ist, sondern auf einen ganz anderen Faktor… Kurzes Beispiel:  Im Italien sind die Menschen durchschnittlich kleiner als in Deutschland. Deshalb essen sie im Durchschnitt auch etwas weniger (weil sie eine geringere Masse haben). Statistisch könnte man folgern: Italienische Männer heiraten bevorzugt Frauen, die  weniger essen. Diese Schlußfolgerung ist natürlich Bullshit, aber sie lässt sich statistisch beweisen! Aber kommen wir  zurück zu den freien Radikalen:

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Wenig später fand man heraus, dass freie Radikale den Körper auch widerstandsfähiger machen können und die Stimulation durch sie zur Steigerung der Abwehr nötig sei.  Die aktuelle Meinung ist, dass die Radikal-Geschichte eine Frage der Menge ist. Das heißt, zuviel ist schon schlecht. Aber zuwenig eben auch.  Klar scheint, dass oxidativer Stress die Zellen angreifen kann.  Also nicht „einfach mal so“ freie Radikalfänger in Vitamin-Pillenform einwerfen, sondern auf eine Obst-und Gemüse- reiche Ernährung umschwenken heißt das Zauberwort. Damit ist die Gefahr einer Überdosierung wesentlich geringer!

Dazu empfielt man heute, weniger Kohlenhydrate (KH) zu essen als noch bis vor kurzem in der sogenannten „Ernährungspyramide“ angegeben waren. Da machten kohlenhydratreiche-Produkte den Hauptanteil der Ernährung aus. Natürlich sind Kohlenhydrate ja in beinah allen Lebensmittel enthalten, somit isst man in jedem Fall viel davon. Hier geht es aber hauptsächlich um Zucker- und Getreide/Mehlprodukte, die besonders viel enthalten. Zu viele KH machen fett und heben den Insulin-Spiegel,  dies führt dazu, dass die aufgenommene KH-Energie  umgewandelt und in den Zellen als Fett gespeichert wird. Im Blut jedoch fehlt jetzt diese sofort verfügbare Energie. Man bekommt  wieder Hunger… Der Teufelskreis ist eröffnet! Zudem weisen neuere Studien darauf hin, dass eine Schädigung der Zellen, auch der Hirnzellen durch KH reiche Ernährung begünstigt wird.

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So vielseitig Kartoffeln auch sind, sie haben leider eine MENGE Kohlehydrate, am Besten mit anderen Gemüsearten mischen…

Eiweißreiche Nahrung ist günstiger, sie setzt nicht soviel Insulin auf einmal frei. Aber auch zuviel Fleisch ist ungünstig. Dieses wirkt sich negativ auf den Harnsäurespiegel aus, nicht zu sprechen von Hormonen und Arzeinmittel, die sich mehr oder weniger im Fleisch befinden. Auch das Wort „Gammelfleischskandal“ und „Tierquälerei bei Massentierhaltung“ tragen nicht eben zur Lust am Fleischessen bei. Eiweißstoffe sind aber auch in Eiern (sind weniger schädlich bezüglich des Cholesterinspiegels wie bisher  angenommen), Nüssen, Sojaprodukten und Getreideprodukten wie Quinoa und „Eiweißbrot“ enthalten. Natürlich sind letztere Produkte wiederum KH reich und sollten daher nur „in Maßen“ verzehrt werden.

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Frische Kräuter in der Küche sehen nicht nur gut aus, sie bereichern wirklich fast jedes Gericht. Hier als Beispiel Pfefferminze im Tee und auf dem Nachtisch, aber auch einmal im Salat. Daneben Salbei – am liebsten kurz in Butterschmalz fritiert gibt es einen einzigartigen, knusprigen Geschmack. Aktuell habe ich noch Schnittlauch – roh zu Gemüse, Suppen, Fleisch, auf Broten…. Draußen wächst Oregano, Rosmarin und Thymian – super auf Quiche und Pizza, aber auch beim Braten von Fleisch…. Kräuter enthalten viele sekundären Pflanzenstoffe und Ballaststoffe, von den Mineralien und Vitaminen ganz zu schweigen! Sie runden fast jedes Essen geschmacklich ab und auch optisch wirkt ein grüner Tupfer immer als ein Garant für ein mit Bedacht zubereitetes Mahl…

Verwirrung gibt es auch bezüglich des „idealen“ Gewichtes. In der Ernährungsmedizin wird es bezogen auf die längste Lebensdauer.  Vor einigen Jahren wurden Studien veröffentlicht, die nahelegen, dass Personen mit „Normalgewicht“ (leicht über dem bisherigen Idealgewicht) die längste Lebenserwartung haben… Heute mehren sich allerdings wieder die Hinweise, dass leichtes Untergewicht zu längerer Lebenserwartung führt. Wichtig dabei scheint der oben beschriebene, nicht zu hohe, relativ gleichmäßige Insulinspiegel zu sein. Schlecht und sehr stressig für den Körper sind auch häufige Gewichtsschwankungen durch Diäten etc. Gut ist es, die Ernährung langfristig nach oben beschriebenen Verhältnissen umzustellen. Das heißt im Klartext häufig: Kohlehydrate reduzieren, Eiweiß gezielt essen, Gemüse und Obst in gekochter oder ungekochter Form auf den Speiseplan bringen Sorry wenn ich immer wieder darauf zurückkomme, aber das ist nun mal der Punkt.

Kommen wir zu einer weiteren Sache, über die auch häufig Mißverständnisse vorherrschen. In Ernährungsratgebern wird  oft bergeweise Rohkost propagiert. Super, nur gibt´s da häufig ein Problem…. Wir vertragen das manchmal nicht sonderlich gut. Der Magen-Darmtrakt muß alles geben, um das rohe Zeugs zu verdauen. Versteht mich nicht falsch. Manche rohe Nahrungsmittelsind sehr gut verträglich und wir fühlen uns wohl und fit danach. Andere sind das eher nicht. Die Menschen sind unterschiedlich, was das betrifft. Die Lösung: Ausprobieren, was man wie mag und verträgt. Vieles kann man durch Kochen verträglicher machen (ja, auch wenn Vitamine verlorengehen…).  Morgens tonnenweise saures, kaltes Obst essen ist für mich zum Beispiel eine Zumutung. Deshalb koche ich mir einen Haferbrei mit ca 3 Esslöffeln Haferflocken, 1 Teelöffel Chiasamen mit lactosefreier Milch und esse „eine handvoll“ Obst in Form eines geschälten Apfels, Orangenschnitzen, Himbeeren oder was sonst da ist dazu. Mit dem Haferbrei ist dass viel verträglicher, weil er die Magenwand auskleidet. Ich habe schnelle Energie, die lange vorhält. Dazu trinke ich „Chai-Tee“ mit Milch, der wärmt, macht wach und ist für mich viel besser verträglich als Kaffee. Jedem das seine. Auch Smooties (im Mixer zerkleinerte Früchte oder Gemüse, auch mit Nüssen oder Getreide wie Kleie, Leinsamen etc.) sind schwer in Mode. Die können auch sehr lecker sein. Aber das muß man ausprobieren, Möglichkeiten gibt es viele…

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Kohlehydratreiche Lebensmittel, egal welcher Herkunkft, sollten nicht mehr den Hauptteil der Nahrung ausmachen. Balaststoffreiche Lebensmittel sind, wenn man keinen hyperaktiven Darm hat, vorzuziehen.

Ein weiteres Schlagwort der heutigen Zeit ist die Glutenunverträglichkeit. Gluten ist in Weizen enthalten, es gibt aber viele Getreidearten wie Quinoa, die frei davon sind. Hat man den Verdacht, unter einen solchen Unverträglichkeit zu leiden, sollte man es versuchsweise gezielt essen und gezielt weglassen. Dies empfielt sich auch bei anderen Unverträglichkeiten wie z.B.Lactoseintoleranz. Übrigens ist Gluten auch bei vielen Produkten beigesetzt, man sollte also die Packungen studieren, bevor man sie isst.

Mit der Lactoseintoleranz ist das auch wieder so eine Sache. Der menschliche Körper bildet mit den Jahren immer weniger Lactase, das Enzym, dass Lactose aufspaltet. Der eine mehr, der andere weniger. Blähungen, Übelkeit und Durchfall können die Folge sein. Ein echter Gendefekt ist hingegen selten. Deshalb kaufe ich immer lactosefreie Milch, weil sich mein Körper dann einfach wohler fühlt und ich mehr andere Produkte mit Lactose aufspalten kann, wie zum Beispiel ein leckeres Eis. Milch und Milchprodukte sind eigentlich schon gesund, weil sie Calcium, Eiweiß und auch einige Vitamine haben! Ein völliger ersatzloser Verzicht ist deshalb nicht empfehlenswert! Viele Produkte werden auch lactosefrei angeboten! Übrigens enthalten fermentierte Milchprodukte wie Quark und gereifter Käse kaum noch Lactose, auch werden kleine Mengen Lactose wie in Medikamenten fast immer gut toleriert. Zudem kann man Lactase in Pillenform zu sich nehmen und dadurch negative Folgen des Konsums zumindest teilweise verhindern. Eine andere Bewegung meint, Milchprodukte völlig meiden zu können, da in der Natur diese ja ausschließlich zu Heranziehen der Jungen verwendet wird. Das geht sicher auch, ist aber idealerweise mit einem ausgeklügelten Ernährungsplan vergegsellschaftet, der die fehlenden Stoffe ersetzt (Calcium, essentielle Aminosäuren, v.a. B-Vitamine u.v.m.)

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GETRÄNKE: Lactose haltige Milch in Maßen wird von vielen immer noch gut vertragen, sonst einfach auf die lactose freie umschwenken. Wasser ist als Basisgetränk zu empfehlen, Gemüsesaft ist nicht so gut wie frisches Gemüse, kann aber auch einmal als Ersatz herhalten, zumal die Verarbeitung immer schonender wird.

Etwas lustig finde ich den Begriff des „Entschlacken und Entgiften“ . „Schlackenstoffe“ ist ein Begriff´ aus der Stahlindustrie und für die „Abfallprodukte“ im Körper, die „ausgeleitet“ werden sollen, wird er ebenfalls mit großem Erfolg benutzt.

Also ist die logische Schlussfolgerung: ESST das was ihr braucht und vermeidet das, was der Körper nicht braucht oder ihm sogar schadet. Dies ist vereinfacht, die Philosophie der Detox-Bewegung. Saure und stark verarbeitete Lebensmittel wie Kaffee, Alkohol, Früchtetee, Süßes, tierische Produkte bilden zuviel Säure und werden vermieden. Basische Lebensmittel wie Gemüse und Salate sollen den Stoffwechsel entlasten. So einfach ist das! Bei vielen Dingen ist es auch einfach die Frage der Dosierung. Ein wenig Zucker macht nix (auch darüber lässt sich im übrigen streiten). Er ist auch gesünder wie Süßstoffe. Nur müssen wir uns klar machen, dass der Körper nach „ein wenig“ Zucker“ mehr möchte. Warum? Weil er sich von Zucker Klasse fühlt!
Wären wir beim „Happy Eating“ angelangt. Es gibt Stoffe, die in den Dopamin /Serotonin/Tryptophan Stoffwechsel eingreifen und uns ein Glücksgefühl verschaffen. Wie Zucker, Schokolade, Bananen und Nahrungsmittel, die positive Erinnerungen wecken. Wobei der Körper wie schon gesagt, immer mehr möchte. Is ja klar.  Würde man dem nachgeben, würde zum einen der Effekt immer weniger.
Ein anderer Ansatz findet man beim Ayuveda. Dort unterscheidet man Yang (hell, hart, heiß, männlich, Aktivität) und Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, Ruhe) –  Energiereiche und energiearme Menschen. Die, die zuviel Hitze haben (energiereich), sollen mehr kühlende Nahrungsmittel wie Gurken, Salate und weniger scharfe Sachen essen. Die mit der wenigen Energie (wie Dauerfrierer-Frauen), sollen warme Suppen und  Gewürze wie Ingwer und Pfeffer zu sich nehmen. So weit – so gut.
Dass Studien den Nutzen von Omega 3 Fettsäuren (FS) (gegenüber Omega 6 FS) und Soja belegt haben und zuviel Fett überall im Körper kleine Entzündungen hervorrufen können sei hier nur am Rande erwähnt. Aber was es an echt neuen Erkenntnissen gibt , ist die sogenannte Epigenetik. Sie besagt,  dass Gene in regen Austausch mit der Umwelt stehen. Auch die Ernährung kann die Gene verändern und dadurch z.B. Krebs auslösen. Und was ist auch hier der Weisheit letzter Schluß? Nun, was ich schon im Kindergarten gelernt habe: Wenig Fleisch, wenig Salz, viel Obst und Gemüse…
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Denoch gibt´s ein paar Super-Nahrungsmittel, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Chia-Samen (enthält essentielle Aminosäuren, Omega 3 FS),
Kurkuma (erhöht den Wachstumsfaktor BDNF – Brain derived neurotropic factor, dieser soll Nervenzellen wachsen lassen können).
Kokosöl (hitzebeständig, bildet keine schlechten Trans-Fettsäuren, antibakteriell, Selen, B-Vitamine)
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Aloe Vera – zum Verzehr leider nur bedingt geeignet, soll in kleinen Mengen jedoch unschädlich sein. Hier ist es besser, verarbeitete Produkte zu kaufen, deren Inhaltsstoffe kontrolliert wurden. Die rohe Pflanze steht bei mir im Wohnzimmer, weil sei bei kleinen Abschürfungen, Verbrennungen und zum „Faltenaufpolstern“ super Dienste leistet.
So, das war im Schnelldurchlauf, was es aktuell auf dem Ernährungsmarkt zu finden ist. Interessiert?
Hier noch ein paar „helle Köpfe“ auf diesem Gebiet:
Michael Weis (Internist – über das Ungleichgewicht von Pro- und Antioxidantien, über   Entzündung und Atherosklerose)
–  David Perlmutter (Neurologe – über den Untergang von Hirnzellen durch zuviel Kohlehydrate)
M. Crous-Bou (Auswertung Nurse Health Study – Mediterrane Diät und Telomer-Länge)
Rudolf Jaenisch (Stammzellforscher – über Epigenetik und Ernährung)

Verfasst von

Ich bin jemand, der meist positiv und neugierig durchs Leben spaziert. Mich fasziniert das Alltägliche wie auch das Besondere und ich bin dankbar, mich mit den schönen Dingen des Lebens wie mit meiner Familie, Pferden und Hunden, Natur und Medizin beschäftigen zu dürfen. Ich bin eine kleine Fashionista und schreibe und zeichne gerne .. Diese Themen lebe ich auch auf meinem Blog ,,Salutary Style" aus... Hello, I´m a girl with lot´s of interests: Not only fashion, beauty and lifestyle but also family, animals, medicine , writing, reading and riding.

9 Kommentare zu „Optimale Ernährung / Detox / Clean Eating / Happy Eating / Ayuveda / Epigenetik – Im Schweinsgalopp durch die Ernährungslehren…

  1. Liebe Nessy, vielen Dank für diese Exkursion in die Welt der Ernährung. Menschen sollten sich echt mehr damit befassen, wir stopfen so viel Zeug täglich in uns hinein, von dem wir nicht wissen, woher es kommt und wie es gemacht ist. Leider stehe ich immer noch auf dem Schlauch, da ich die „Familienministerin“ in unserem 4-Personen-Haushalt bin und mich fast täglich im Supermarkt mit miniklein-geschriebenen Inhaltsangaben befassen muss, und dass wo meine Augen doch schlechter werden (hihi wie gut dass es inzwischen Einkaufswagen mit Lupe gibt..). Ich mache seit Weihnachten 2014 Low Carb und bin sehr zufrieden. Vermisse auch nichts. Früher habe ich viel Kartoffeln, Reis und Nudeln geliebt. Weiß nun woher alles kam, was ich jetzt mühsam versuche loszuwerden. Naja 12 kg bis dato sind weg, ich mache noch weiter. Haut, Haare und Wohlbefinden (vor allem Konzentrationsfähigkeit) sind viel besser geworden. Mein Eiweißbrot backe ich selbst (ein Rezept dazu in meinem Blog: http://houseofphilo.blogspot.de/2015/02/low-carb-ein-brotrezept-bread-recipe.html). Möchte aber gern mein Blut mal untersuchen lassen, um zu sehen, ob Mängel entstanden sind. Ich habe leider manchmal mit Eisenmangel zu kämpfen, weil ich nicht so ein Fleischesser bin. (aus den von dir genannten Gründen wird mir das immer vergällt – Massentierhaltung und so). Jedenfalls vielen Dank für diesen Beitrag. Gruß Philo

    1. Liebe Philo, leider komme ich erst jetzt dazu, Dir zu antworten. Die Blutuntersuchungen sind bestimmt dann und wann sinnvoll, zeigen aber nur Momentaufnahmen. Es gibt neue Sachen, die ich aber noch nicht veröffentlichen kann, die aber Anti-Aging-mäßig für dich interessant wären. Wichtig könnte die Knochendichtemessung bzgl. des Osteoporoserisikos sein und natürlich regelmäßig eweitere Vorsorgeuntersuchungen. Wichtig ist auch die Beobachtung des Herz-Kreislaufsystems und das Gewicht/der Fitnesslevel. Einige Zusatzstoffe können in deinem Alter den Organismus unterstützen. Aber ich denke, du bist auf einem gutem Weg… Schau dich noch in der Familie um, was für Erkrankungen da eine Rolle spielen…
      Viele liebe Grüße, Nessy

      1. Danke für die Tipps, habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und achte mehr auf Ernährung, so dass ich gar keine Lust mehr auf Ungesundes bekomme. (Naja immer gelingt es nicht) Ich bin sehr lebensbejahend. An die Krankheiten in der Familie denke ich besser nicht 😦 das zieht mich nur runter. Mehr als Vorsorgen wahrnehmen geht halt nicht. Gruss Philo

  2. Liebe Nessy, ein super Artikel, der viele „moderne“ E-Books und Bücher ersetzt – kurz und knapp hast du alles zusammengefasst, was wichtig ist. Ich liebe deinen Blog mittlerweile…..JA, obwohl ich ja einen Style-Vintage-Fotografie Blog habe, interessiere ich mich SEHR für Ernährung, gesunde Lebensweise und „gesundes Altern“ und weiß darüber auch ne ganze Menge und „lebe es“ (passt halt nicht zu meinem Blogthema). Du hast ein wunderbares Wort genannt „Ernährungsmode“ – das kannte ich noch nicht. Ergänzen bei deinen Super-Nahrungsmitteln möchte ich noch zwei, die mir persönlich sehr wichtig sind: Täglich kommt in meinen Guten-Morgen Smoothie ein großes Stück Ingwer und über mein selbstgemixtes Müsli mit Haferflocken, Früchten und ganz vielen diversen Nüssen gebe ich immer zwei Teelöffel frisch gemahlenen Leinsamen gold (ich mahle eine Wochenration in einer einfachen Kaffeemühle)….Ansonsten bin ich mit deiner Meinung absolut konform, außer Chai Latte – den werde ich nun erstmalig testen! Und übrigens: Ich habe Familie, 2 Jobs, den neuen Blog, neben dem erwachsenen Kind noch ein Kindergartenkind (das leider kein Gemüse mag, dafür aber Äpfel in Mengen…), mache Sport, habe Freunde (für die ich leider oft zu wenig Zeit habe) und esse trotzdem nie Fastfood oder Ungesundes (naja außer mal ein Eis oder so). Somit sehe ich keine Entschuldigung, für Leute, die schlechtes Essen mit zu wenig Zeit begründen…..Liebe Grüße Sue, die sich auf weitere Artikel von dir freut

    1. Liebe Sue, danke für Deinen lieben und audführlichen Kommentar! ich freue mich sehr, dass Dich mein Blog so anspricht! Auch ich fühle mich,, bei Dir“ sehr wohl und kann mich mit (fast) allem identifizieren, was ich bis jetzt gesehen habe! Übrigens gehören Ingwer und Leinsamen natürlich zu den Superfoodies…Deine Ernährung klingt ja sowieso absolut vorbildlich! Gerne kannst Du einmal einen Gastartikel über Dein leckeren Gute-Morgen-Smoothie auf meinem Blog schreiben! Chai Latte ist hingegen nicht einmal so wahnsinnig gesund. Aber ich liebe ihn, weil er mir morgens ein sehr gutes ,,Bauchgefühl“ macht. Ich trinke ihn relativ verdünnt, nicht zu süß… Mir wird dann nicht schlecht davon, wie manchmal vom Kaffee, sondern umschmeichelt meinen Gaumen mit einer ganz diskreten Schärfe, die man kaum wahrnimmt und erfüllt einen dann mit einer angenehmen Wärme.
      Das Leben, das Du lebst, habe ich übrigens auch lange geführt! Meine zwei Kiddys sind auch 12 Jahre auseinander… Jetzt bin ich aber beruflich etwas zurückgetreten, um mehr Zeit ,,zum Leben“ zu haBen. Alles Liebe, Nessy!

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